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Mittwoch, 19. Oktober 2016

Ein Leben umringt von Sentimentalität

Hallo lieber Leser,

wir ziehen um und inmitten dieses ganzen Wahnsinns von Kisten und Müllsäcken stehe ich nun und betrachte, was mich die letzten Jahre tagtäglich umgeben hat. Vieles ist dazu gekommen, wenig hat mein Leben bereichert. Ich lebe in einer Welt, in der ich gelernt habe, dass ich glücklich bin, wenn ich kaufe - und das habe ich. Ich bin umzingelt von Dingen, Plunder, Krimskrams, Kleinkram. Hier eine kleine Figur; da ein neues Set Buntstifte (auch wenn ich schon 3 Sets habe); ein ganzer Satz Kunstaterialien einschließlich passendem Papier, die ich noch nie ausprobiert habe, aber erst einmal 50 € rein investieren musste; in der Küche ein Topf speziell für Saucen; eine Pfanne nur zum Rösten von Nüssen und Kernen oh und diese Tasse ist auch süß, die muss ich haben. Ich bin unglücklich? Warum "gönne" ich mir nicht eine Kleinigkeit in einem Kunstfachladen? Der Monat hat gerade angefangen und das Konto ist so schön voll, bevor die laufenden Kosten abgebucht werden? Ab in die Stadt und schnell ausgeben, bevor es weg ist! Wofür? Egal! Shoppen macht Spaß!

Während ich also hier stehe und mein Leben in Kisten packe, habe ich eine kleine Epiphanie. Weg damit. Weg mit all dem Plunder, dem Krimskrams und dem Kleinkram. Weg mit all den Sachen, die für mich keinen oder geringen sentimentalen Wert haben. Diese Plastikfigur war ein Geschenk von einer ehemaligen Freundin. Weg. Meine alten Schulunterlagen für das Abitur und die Berufsschule. Weg. Verpackungen von Geräten, die ich gar nicht mehr besitze. Auf jeden Fall weg! Wir haben schon im Frühjahr ein paar alte Kisten aussortiert und 80 - 90 % des Inhalts weggeschmissen und auch jetzt sind schon zwei 120l Säcke und einiges an Sperrmüll beim Wertstoffhof gelandet. Der Moment, als diese alten, mittlerweile ungeliebten Schätze in der großen Mülltonne verschwunden waren, war so befreiend für mich. Meine alten Pfannen und Töpfe habe ich einer Freundin geschenkt, was auch daran liegt, dass ich bald eine Induktionsherd habe und sie nicht mehr nutzen kann, und somit meinen Pfannenhaushalt von zehn auf drei reduziert. Altes Geschirr, das ich teilweise nie genutzt habe, spende ich jetzt an ein Flüchtlingsheim, sowie funktionierende Altgeräte. Zwei weitere 120l Säcke prall gefüllt mit Kleidung sind in der Altkleidersammlung und meine Stofftiersammlung habe ich ebenfalls sehr stark reduziert. Ich habe sie in eine Kiste mit "zu verschenken" Schild vor die Tür gestellt und als ich wieder nachhause kam, war die Kiste leer und ein Kind irgendwo hier in Hannover jetzt hoffentlich sehr glücklich über die spontanen Geschenke.

Wir ziehen in eine wesentlich größere Wohnung, also wäre theoretisch genug Platz für all die Sachen gewesen. Aber will ich das? Will ich mich weiter mit Altlasten aus Zeiten umgeben, die so lange her sind, dass sie aus einem anderen Leben sein könnten? Ich möchte jetzt nicht anfangen, spartanisch zu leben und mich nur noch mit dem Nötigsten umgeben, aber ich möchte meinen Kopf frei machen und mehr darauf fokussieren, was ich brauche - wirklich brauche. Auch wenn ich mal wieder Shoppen gehe, möchte ich nicht mehr mit der höchstmöglichen Befriedigung und einem leeren Portemonnaie nachhause gehen, sondern mit dem Gefühl, dass jedes Teil, das in meinen Einkaufstüten gelandet ist, dazu beitragen wird, mein Leben schöner oder leichter zu gestalten.

Ich habe diese Strategie auch schon in anderen Aspekten meines Lebens angewandt und bin im Moment schon sehr erfolgreich dabei, diese umzusetzen. Darüber werde ich Dir, lieber Leser, in nächster Zeit noch berichten. Bis dahin verabschiede ich mich und bedanke mich fürs Lesen.

Montag, 25. Januar 2016

HelloFresh Box vom 20. Januar - Teil 2

Huhu ihr Lieben,

in Kurzform zeige ich euch jetzt das zweite und dritte Gericht, die in der HelloFresh Box vorhanden waren. Zum einen war das ein japanischer Curry Reis mit Gurkensalat und eine Ofen-Süßkartoffel mit Rohkostsalat und karamellisierten Kernen. Wer mich kennt und schon von mir bekocht wurde, weiß, wie sehr ich Süßkartoffeln liebe, daher war gerade letzteres sehr interessant für mich. 

Da ich selbst oft Curry Reis gemacht habe, war ich neugierig, wie die Zubereitung diesmal abläuft. Zunächst muss ich sagen, dass es sehr kompliziert war. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich nach einem langen Tag sehr müde war, aber das viele Schnibbeln und die vielen Arbeitsschritte waren doch sehr anstrengend. 

Leider war ich auch so dumm und habe die Spülmaschine vorher nicht ausgeräumt, so hat sich das benutzte Arbeitsmaterial hier gestapelt... :D Auch sah das Gericht dann ganz anders aus als auf der Rezeptkarte, was vielleicht an dem halben Liter Gemüsebrühe lag, oder ich habe es nicht lang genug einkochen lassen. Allerdings war es eher ein Eintopf mit Reis, allerdings ein sehr leckerer. 

Diesen japanischen Gurkensalat mag ich eigentlich sehr gerne, allerdings wurde in dem Rezept noch Kümmel und eine halbe rote Chili hinzugefügt - beides nicht so ganz mein Fall. Man konnte ihn trotzdem gut essen, wenn auch nur in kleinen Portionen. Ein weiterer Pluspunkt war, dass das Curry so eine große Portion war, dass wir am nächsten Tag noch ein Mittagessen hatten. 

Bevor ich jetzt noch auf das 2. Gericht eingehe, möchte ich noch einmal auf die Verpackung und Lagerung eingehen. Die gekühlten Produkte waren in einer Baumwolle mit Kühlpads eingewickelt. Diese kann man ab der 5. Lieferung dann zurückschicken. Das ist deren Lösung für Recycling und ich muss sagen, das sie mir sehr gut gefällt. 

Nun zu der Ofen-Süßkartoffel: Die haben wir gestern Abend gegessen und waren begeistert. Das Schnibbeln und vor allem Raspeln hat mich auch hier wieder genervt, wobei ich natürlich auch meine Küchenmaschine hätte nehmen können. Bei dem Gericht handelt es sich um ein Rezept von Jamie Oliver und hatte entsprechend einige raffinierte Kniffe. 

Für das Karamellisieren der Kerne brauchte man Ahornsirup im Haus, allerdings würde ich euch den eh empfehlen, da er sich super als natürliches Süßungsmittel eignet und auch kein Verfalldatum hat. Der Joghurt auf den Kartoffeln bestand aus geriebener Zitronenschale, Kurkuma und Kümmel. Eine sehr interessante Mischung, allerdings würde ich die Gewürze in kleineren Mengen hinzugeben. 

Gut den Rucola mochte ich jetzt wirklich nicht, daher habe ich die Kartoffeln nur sehr sperrlich damit garniert (und auch nur für das Foto :D) allerdings kann ich das Rezept nur sehr empfehlen, wenn dieses oder das obere ausprobieren möchtet, schreibt mich gerne an. 

Sollte euch das hier gefallen haben, kann ich euch gerne ab Mittwoch weiterhin Blogeinträge zu den HelloFresh Boxen schreiben. Schreibt mich dazu gerne an :) 

Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Montag und bis bald :) 


Mittwoch, 20. Januar 2016

HelloFresh Box vom 20. Januar

Huhu ihr Lieben,

ich habe mich jetzt dazu entschieden, die HelloFresh Boxen auszuprobieren. Ihr habt sicher auch schon Gutscheine von Amazon erhalten, oder sie stehen bei euch auch am Bahnhof.

Ich hab nebenbei ein paar gammelige Fotos gemacht, aber den Inhalt kann man wohl erkennen. Zuerst hatte ich es so verstanden, dass man 3 einzelne Gerichte bekommt, aber es sind 3 Gerichte in einer Box.

Die Lieferung war für mich sehr bequem, da sie per UPS liefern und dabei auch anbieten, dies an einen nächstgelegenen Access Point von UPS zu abzugeben. So ein Access Point ist von meiner Wohnung nur ein paar Schritte entfernt und liegt auf meinem Heimweg von der Bushaltestelle.

Wie versprochen schicken sie in der Box die Zutaten für die Gerichte gleich mit. Lediglich Dinge wie Öl, Pfeffer und Salz sollte man im Haus haben. Die Rezepte sind natürlich in den Boxen ebenfalls vorhanden und - wie es sein muss - ein bisschen Werbung.

Die Verpackung in der Box gefällt mir soweit gut, vor allem haben sie darauf geachtet, nicht unnötig Plastik zu verbrauchen. Natürlich hat das durchgeschüttelte Gemüse eventuell ein paar Dellen abbekommen, aber damit kann ich leben.

In meiner Box war leider die Rote Beete ausgelaufen, daraufhin hatte ich entschieden, das Gericht mit dieser zuzubereiten: gefüllte Portobello-Burger mit Ofenpommes.

Ich war zunächst skeptisch, was die Zubereitungsdauer angeht, doch es hat wirklich selbst bei meinem kaputten Ofen nur ca. 40 Minuten gedauert. Man muss allerdings schon ein paar Handgriffe in der Küche beherrschen, sonst könnte die Dauer sich erhöhen. Damit sind natürlich nur Basics gemeint wie Methoden zum Schälen und Schneiden von Kartoffeln, Zwiebeln oder Kräutern.

Auf der Anleitung sind auch die Schritte sehr gut und genau erklärt, ggf. sogar mit Bildern, dadurch kann man denke ich auch als Laie in der Küche den Anweisungen sehr gut folgen.

Auch hat mir gefallen, dass bisher keine wirklich komplizierten Arbeitsschritte dabei waren, denn sie versprechen ja, dass das Gericht schnell zuzubereiten ist und dies haben sie auch gehalten.

Die Küchenutensilien sollte man zuhause schon besitzen, auch hier zumindest die Basics. Ich habe z. B. keinen Entsafter (mehr), aber kräftige Finger, die dabei genauso gut helfen ;D

Zudem hatte ich mir vor allem gewünscht, dass ich dadurch ein bisschen frischen Wind und neue Anregungen in meinen Kochalltag bringen kann und das ist bisher ganz gut gelungen. Wir haben während des Essens schon überlegt, wie man den Burger abändern könnte. Mein Mann - der größte Pilzhasser, den ich kenne - war so mutig, ihn zu probieren und es hat ihm danach auch sehr gut geschmeckt, puh! :D

Abschließend zeige ich euch noch das fertige Ergebnis. Wenn ihr das Rezept möchtet, kann ich euch das gerne zuschicken, ich habe auch noch einen Code zum Werben von Freunden. Wer also gerne selbst so eine Box ausprobieren möchte, kann mich ja mal anschreiben. Sollte euch dieses Review gefallen haben, könnt ihr es mich ja wissen lassen, dann schreibe ich auch ein eventuell kürzeres zu den anderen beiden Gerichten.


Ach ja, da fällt mir etwas ein: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Ich habe die 50 Bilder Aktion sprichwörtlich auf Eis gelegt, allerdings werde ich sie im Frühjahr nachholen. Durch die Arbeit in der neuen Filiale und das Weihnachtsgeschäft war ich einfach zu müde.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche und bis bald!

Montag, 30. November 2015

Leuchtende Stadt

Huhu ihr Lieben,

hier endlich mal wieder ein Schwung an Bildern, die im Sommer/Herbst entstanden sind. Diesmal handelt es sich um eine Reihe an Versuchen mit Abendrot Fotos, Langzeitbelichtung und Lichtmalerei. Dies sind meine ersten Versuche gewesen und ich wollte sie euch endlich mal zeigen :)
























Mehr wird hoffentlich jetzt im Winter folgen. Ab morgen werde ich eine neue Bildserie anfangen und zwar 50 Wintertage. Ich wollte eigentlich 100 nehmen, aber dafür ist es schon zu spät, denke ich.

In dieser Serie werde ich mit meiner SLR oder Instantkamera (hoffentlich) jeden Tag mindestens ein Foto meines persönlichen Winters knipsen.

Mehr dazu erfahrt ihr dann im nächsten Post und bis bald :)